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Über das Psychologiestudium

1. Was beinhaltet das Psychologiestudium im allgemeinen?

Die Psychologie ist die Wissenschaft, die systematisch versucht mit wissenschaftlichen Methoden menschliches Erleben und Verhalten zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und ggf. zu modifizieren. Um das Studium erfolgreich abschließen zu können, sollten Sie in der Schule keine besonderen Abneigungen gegen Fächer wie Biologie, Englisch oder Mathematik gehabt haben. Weitere Informationen zum Studiengang im allgemeinen bekommen Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

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2. Bin ich für das Studium geeignet?

Die Studieneignung ist durchaus eine komplexe Frage. Mit Hilfe von sog. "Self-Assessments" bekommen Sie die Möglichkeit, die Anforderungen von Psychologie-Studiengängen besser kennen zu lernen. Sie bekommen Rückmeldung zu Ihren Ergebnissen, die Ihnen womöglich als Entscheidungshilfe dienen können.

Hier einige Hinweise auf entsprechende Online-Angebote:

RWTH Aachen

Goethe-Universität Frankfurt am Main

Universität des Saarlandes

Verbund Norddeutscher Universitäten

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Bewerbungen - Studienplatzvergabe - Einführung - Quereinstieg

3. Wie bewirbt man sich für den B.Sc. Psychologie zum 1. Fachsemester?

Das Studium kann prinzipiell nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Bitte informieren Sie sich im Mai eines Jahres über das derzeit gültige Zulassungsverfahren. Die folgenden Informationen basieren auf dem Verfahren des vorherigen Jahres.

Prinzipiell werden drei Gruppen von BewerberInnen unterschieden: (1) BewerberInnen ohne abgeschlossenes Erststudium (z.B. kurz nach Erlangen der Hochschulzugangsberechtigung), (2) BewerberInnen mit abgeschlossenem Erststudium und (3) BewerberInnen mit Qualifikationen aus der beruflichen Bildung. Falls Studienplätze frei bleiben, führt die Bergische Universität Wuppertal ggf. ein (4) Losverfahren durch.

 

BewerberInnen ohne abgeschlossenes Erststudium

Die grundlegende Voraussetzung für die Bewerbung um einen Studienplatz des B.Sc. Psychologie ist die allgemeine Hochschulreife.  Die Bewerbung erfolgt über das Dialogorienterte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de).Bewerbungen werden ab Mitte Juni eines Jahres angenommen. Der NC des vergangenen Jahres kann hier in Erfahrung gebracht werden und sind in verkürzter Form tabellarisch auch in Tabelle 1 (FAQ 4) zu finden.

Bitte beachten Sie noch folgendes: Numerus-clausus-Werte - oder besser: der „Zulassungsrang“ - werden nicht festgelegt, weder vom Land noch von der Hochschule. Sie ergeben sich vielmehr in jedem Verfahren neu auf Grund der aktuellen Voraussetzungen der einzelnen Bewerberinnen und Bewerber. Eine Zulassungsgrenze (Zulassungsrang) drückt aus, welche Note (in der Regel Abiturdurchschnittsnote) oder wie viele Wartesemester (Zeiten ohne Einschreibung seit Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung) die letzte zugelassene Person aufweist." (mehr dazu: de.wikipedia.org/wiki/Numerus_clausus).

 

BewerberInnen mit abgeschlossenem Erststudium

Studienbewerber, die zum Bewerbungsschluss bereits ein abgeschlossenes Erststudium absolviert haben, müssen sich direkt hochschulintern im Online-Verfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge bewerben.

Informationen darüber, welche Auswahlgrenzen (Messzahl) für Zweitstudienbewerber in den vergangenen Jahren sich aus dem Verfahren ergeben haben, sind ebenfalls auf dieser Seite (Tabelle 2, FAQ 4) zu finden. Studienbewerber, die wissenschaftliche Gründe für ihr Zweitstudium anführen, benötigen ein Gutachten von Vertretern des Institutes für Psychologie. Es wird dringend empfohlen frühzeitig (d.h. spätestens 8 Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist) den Erstkontakt mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden für den Bachelorstudiengang Psychologie aufzunehmen.

 

BewerberInnen mit Qualifikationen aus der beruflichen Bildung

Mit der Verordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte (Berufsbildungshochschulzugangsverordnung) wird der Zugang zum Studium für beruflich Qualifizierte mit Ausbildung und beruflicher Praxis erheblich erweitert. Weitere Informationen erhalten Sie dazu hier. Vorab verpflichtend ist ein Gespräch mit der Zentralen Studienberatung. InteressentInnen sollten daher frühzeitig die Zentrale Studienberatung kontaktieren.

 

Losverfahren

Die Bergische Universität Wuppertal vergibt ggf. vorhandene Studienplätze, die nach Abschluss des Auswahlverfahrens für das erste Fachsemester nicht besetzt werden konnten, im Rahmen eines Losverfahrens.

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4. Nach welchen Kriterien werden die Studienplätze im B.Sc. zum 1. Semester vergeben?

BewerberInnen ohne abgeschlossenes Erststudium

Seit dem WS 2015/2016 werden die Studienplätze im B.Sc. Psychologie zum 1. Semester über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung (www.hochschulstart.de) vergeben.

Informationen darüber, welche Durchschnittsnote und welche Wartezeit für einen Studienplatz  im B.Sc. Psychologie in den vorherigen Verfahren mindestens notwendig war (NC), finden Sie in Tabelle 1 (detailierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Studierendensekretariates).

 

Tabelle 1. Übersicht über die Zulassungsgrenzen im B.Sc. Psychologie der vergangenen Jahre (Angaben ohne Gewähr und nur zur groben Orientierung!)

Abiturnote

Wartezeit

DNWZWZDN
WS 2018/20191.40151.7
WS 2017/20181.52102.6
WS 2016/20171.40112.1
WS 2015/20161.40102.7
WS 2014/20151.40103.7
WS 2013/20141.40103.0
WS 2012/20131.50102.5
WS 2011/20121.6010 3.0
WS 2010/20111.70102.8

Anmerkungen: DN = Durchschnittsnote der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur), WZ = Wartezeit

 

BewerberInnen mit abgeschlossenem Erststudium

BewerberInnen, die zum Bewerbungsschluss bereits ein abgeschlossenes Erststudium abgeschlossen haben, müssen sich separat an der Bergischen Universität Wuppertal bewerben. Ausschlaggebend in diesem Verfahren ist die Abschlussnote des Erststudiums und die Angabe von Gründen für einen Studienplatz. Aus diesen beiden Kriterien wird eine Messzahl berechnet. Die Tabelle 2 gibt einen Überlblick über die erforderlichen Messzahlen in den Verfahren der letzten Jahre.

Tabelle 2. Auswahlgrenzen für ein Zweitstudium für den B.Sc. Psychologie der vergangenen Jahre (Angaben ohne Gewähr und nur zur groben Orientierung!)

MesszahlDienstLos
WS 2018/201910NJ
WS 2017/201811NJ
WS 2016/201710NJ
WS 2015/201611NN
WS 2014/201511NJ
WS 2013/201411NJ

Anmerkungen: J = Ja, N = Nein

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5. Welche Einführungsveranstaltungen gibt es?

Zu Beginn des Wintersemesters wird jedes Jahr eine Orientierungswoche für alle neuen Studierenden (die Erstis) der Psychologie angeboten. Organisiert wird diese Woche von den Studierenden des dritten Semesters und beinhaltet ein Kennenlernen zentraler Einrichtungen und Abläufe der Uni sowie ein Kennenlernen unter den Studierenden. Zum Auftakt der Orientierungswoche findet an dem jeweiligen Montag immer eine zentrale Einführungsveranstaltung für alle Studierenden statt, welche die grundlegenden Informationen zum Aufbau des Studiums vermittelt. Am Donnerstag und Freitag findet mit dem Blockseminar "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" die erste universitäre Lehrveranstaltung (Modul 0.1 Einführung in die Psychologie) statt. Es existieren keine Vorkurse, die Studienanwärter vor Beginn des Studiums absolvieren müssen. Studienbegleitend gibt es das vielseitige Seminarangebot des Sprachlehrinstitutes der Bergischen Universität Wuppertal (www.sli.uni-wuppertal.de), für eine ergänzende Ausbildung in diversen Fremdsprachen. 

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6. Was muß ich machen, wenn ich einen Ortswechsel machen möchte?

Ortswechsel in den B.Sc. Psychologie werden nicht durchgeführt. Alle Bewerberinnen, die im B.Sc. Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal weiterstudieren möchten, müssen sich im Rahmen des sog. Quereinstiegs bewerben.

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7. Welche Kriterien gibt es für einen Quereinstieg in den B.Sc. Psychologie?

Unter einem „Quereinstieg“ versteht man den Eintritt in einen Studiengang in einem höheren Fachsemester aus einem anderen, vergleichbaren Studiengang heraus. Voraussetzung ist die Anrechnung bisher erbrachter Studienleistungen. Mit diesem Verfahren werden frei gewordene Studienplätze zum zweiten, dritten, vierten, fünften und sechsten Fachsemester im Bachelorstudiengang Psychologie der Bergischen Universität Wuppertal wieder besetzt. Ein Rechtsanspruch hierzu besteht nicht.

Weitere Informationen und Formulare finden Sie auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes.

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8. Was muß ich machen, nachdem ich das Studium in einem höheren Semester aufgenommen habe (z.B. durch erfolgreichen Quereinstieg)?

Wenn Sie das Studium nicht zum ersten Semester, sondern in einem höheren Semester aufnehmen und schon in den Bachelor-Studiengang Psychologie an der Bergischen Universität Wuppertal eingeschrieben sind (z.B. nach einem erfolgreichen Quereinstieg), dann sollten Sie die Leistungen aus Ihrem Erststudium von den jeweiligen Modulverantwortlichen prüfen und anerkennen lassen. 

Weitere Informationen und Formulare finden Sie auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes.

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Veranstaltungen - Studienanforderungen

9. Was ist ein Modul? Was ist ein Modulhandbuch?

Die Bachelor- Studiengänge gliedern sich in sogenannte Module. Ein Modul definiert die Inhalte und Lernziele eines Themengebiets des Studienfachs. Module können sich aus unterschiedlichen Veranstaltungstypen (Vorlesung, Seminar, Praktika, etc.) zusammensetzten. Ein anschauliches Beispiel ist das Modul "Einführung in die Psychologie" (Modul 0.1), das sich aus einer Vorlesung (Einführung in die Psychologie) und dem Seminar "Theorie und Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens" zusammensetzt. Im B.Sc. Psychologie gibt es Pflichtmodule, die jede/jeder Studierende belegen muss sowie Wahlpflichtmodule, bei denen sich die Studierenden zwischen bestimmten Inhaltsgebieten entscheiden können. Neben diesen Modulen beinhaltet das Studium eine Bachelorarbeit. Die Veranstaltungen und Voraussetzung zum Abschluss eines Moduls findet man im Modulhandbuch, das Teil der Prüfungsordnung ist. Das Modulhandbuch des B.Sc. Psychologie kann auf der folgenden Internetseite heruntergeladen werden.

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10. Was ist der Unterschied zwischen Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen?

Eine Vielzahl von Inhaltsgebieten müssen alle Studierende in ihrem Studium abdecken. Veranstaltungen in diesen Bereichen sind demnach Pflichtveranstaltungen. Wahlpflichtveranstaltungen bieten dagegen die Möglichkeit sich zwischen thematisch unterschiedlichen Modulen zu entscheiden. Im B.Sc. Psychologie sind insbesondere die Module zum Kernbereich 5 Wahlpflichtfächer; hier haben die Studierenden die Wahl zwischen Veranstaltungen in den unterschiedlichsten nicht-psychologischen Nebenfächern.

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11. Was sind Versuchspersonenstunden und wie kann man sie sammeln?

Bei Versuchspersonenstunden handelt es sich um die Teilnahme an psychologischen Experimenten oder empirischer Forschung in der Rolle eines Probanden. Aushänge auf S.12, S.13, O.15 und im Z-Gebäude werben für Teilnehmer an psychologischen Untersuchungen. Auf den Aushängen kann man sich eintragen oder Telefonnummern finden, um sich als Versuchsperson zur Verfügung zu stellen.  Zudem gibt es unter www.studienportal.uni-wuppertal.de ein Onlineportal, auf dem für aktuelle Studien geworben wird. Ebenfalls auf elektronischem Wege informiert auch die Fachschaft Psychologie in ihrem Email-Newsletter regelmäßig über aktuell laufende Studien. Im Anschluss an einer Studie bekommt man eine Bestätigung über die Teilnahme. Die Studierenden des B.Sc. müssen insgesamt 30 Versuchspersonenstunden nachweisen. Weitere Hinweise über die Vergabe von Versuchspersonenstunden und ein Formular zum Download finden Sie auf diesen Seiten des Prüfungsamtes.

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12. Wie viele Praktika muss man machen und wann und wo kann man sie absolvieren?

Insgesamt muß man während des Studiums zwei Praktika absolvieren. Zum einen das "Experimentalpsychologische Praktikum", das zum Modul 1.3 "Empirisch-psychologische Forschungsmethoden" gehört. In dieser Veranstaltung wird die Planung, Durchführung, Auswertung und psychologischer Studien (insb. Experimente) praktisch erprobt. Darüber hinaus ist eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von mind. 480 Stunden zu erbringen (Modul 6.1 "Berufsbezogenes Praktikum"). Es sollen psychologische Tätigkeiten ausgeführt werden, um einen Einblick in Berufsfelder zu bekommen und psychologisches Wissen in einen praktischen Rahmen einordnen zu können. Wichtig ist, dass die Praktika unter der Anleitung einer Person mit einem berufsqualifizierenden Abschluss in Psychologie stattfinden (Master oder Diplom in Psychologie). Die Studierenden können ihre berufspraktische Erfahrung studienbegleitend oder im Block in den Semesterferien sammeln. Das Berufspraktikum ist in höchstens drei Teilpraktika zu absolvieren und schließt mit einem (unbenoteten) Praktikumsbericht ab.
Um einen Praktikumsplatz zu finden gibt es zahlreiche Datenbanken im Internet. Eine gute Übersicht finden Sie auf der Homepage der Psychologiestudierenden des BDP (Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen).

Weitere Informationen zum Berufsbezogenen Praktikum finden Sie auf diesen Seiten.

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Bewertung der Studienleistungen - Prüfungen - Noten - Leistungsübersicht

13. Was sind "Leistungspunkte" (LP), "Credit Points" (CP / cr) oder "Kreditpunkte" (KP)?

Der Arbeitsaufwand des Studiums wird mittels eines Leistungspunktesystems berechnet. Die Leistungspunkte stehen für das Arbeitspensum einer Veranstaltung und sind ein quantitatives Maß für den Studienumfang. Die Höhe der Leistungspunkte drücken nicht nur die zeitliche Anwesenheit an der Uni aus (wie die Semesterwochenstunden), sondern berücksichtigen den gesamten Arbeitsaufwand, inklusive des Selbststudiums. Ein Leistungspunkt umfasst 25-30 Arbeitsstunden. Das sechssemestrige Bachelor- Studium verlangt insgesamt einen Arbeitsaufwand von 180 LPs.
Innerhalb der Bergischen Universität Wuppertal werden diese Leistungen "Leistungspunkte" (LP) genannt. An anderen Universitäten sind auch die Begriffe "Credit Points" (abgekürzt CP oder cr) oder "Kreditpunkte" (KP) geläufig. In allen Fällen handelt es sich allerdings um eine wie oben beschriebene Quantifizierung des sog. "workloads", also der Arbeitsbelastung der Studierenden im Sinne des internationalen ECTS-Systems.

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14. Wie meldet man sich zu den Prüfungen des B.Sc. an und wie erhält man einen Überblick über seinen Leistungsstand?

Studierende des Bachelorstudienganges Psychologie können ihren Leistungsstand (= die Anzahl der absolvierten LP und die Noten) online über Wusel einsehen. Ebenfalls ist es möglich sich online über dieses Portal für schriftliche Modulabschlussprüfungen (Klausuren) an- und abzumelden. Der genaue Ablauf der Prüfungsanmeldung unterscheidet sich demnach nach der Art der Modulabschlussprüfung: schriftlich (Klausuren), mündlich oder Hausarbeit.

Nähere Informationen zu der Anmeldung von eingeschränkt wiederholbaren Prüfungen finden Sie auf dieser Seite des Zentralen Prüfungsamtes.

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15. Woraus besteht die Bachelorprüfung?

Alle prüfungsrelevanten Leistungen, die studienbegleitend abgelegt werden, bilden die Bachelorprüfung. Die Bewertungen der Modulabschlußprüfungen setzen sich zu den Modulnoten zusammen, aus denen wiederum die Bachelornote errechnet wird.

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16. Wann sind die Modulabschlussprüfungen und wie bereite ich mich sinnvoll darauf vor?

Die Modulprüfungen finden entweder in der letzten Semesterwoche oder in der ersten Woche des nachfolgenden Semesters statt. Informieren Sie sich rechtzeitig über die genaue Zeit und den Ort der Modulabschlußprüfungen auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes. Ein regelmäßiger Besuch der Veranstaltung sowie die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung gehören zu einer guten Vorbereitung auf die Prüfung. Zusätzlich sind Treffen in kleinen Lerngruppen sinnvoll, um Lerninhalte zu diskutieren. So können Verständnisprobleme beseitigt, neue Perspektiven auf die Inhalte und Verknüpfungen zwischen Themengebieten geschaffen werden. Eine langfristige Planung ist wichtig!

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17. Was für Möglichkeiten gibt es, wenn man eine Modulabschlußprüfung nicht bestanden hat?

Die Studierenden haben jeweils drei Versuche, um eine Modulabschlußprüfung mit eingeschränkter Wiederholbarkeit zu bestehen. Eine Prüfungswiederholung zur Notenverbesserung ist ausgeschlossen.

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18. Welche Anforderungen werden an eine Bachelorarbeit gestellt und wer vergibt Bachelorarbeiten?

Eine Bachelorarbeit wird zu einer wissenschaftlichen, empirischen Untersuchung angefertigt. Die Arbeit muss im Rahmen von 20 Wochen abzuschließen sein. Eine Liste der Lehrenden, die eine Bachelorarbeit vergeben, sind auch der Prüferliste auf den Seiten des Zentralen Prüfungsamtes zu entnehmen. Das Thema wird in der Regel bereits im Projektstudium (Modul 6.2) entwickelt.

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19. Wie errechnet sich die Gesamtnote im Abschlusszeugnis?

Die Gesamtnote im Abschlusszeugnis setzt sich aus 20 einzelnen Modulnoten zusammen. Die Noten werden mit den zu erbringenden Leistungspunkten (LP) in den Modulen gewichtet. So erlangt ein Modul mit vielen Leistungspunkten (z.B. Modul 1.3 "Empirisch-psychologische Forschungsmethoden" mit 10 LP) ein größeres Gewicht als Module mit weniger LP. Für berufspraktische Tätigkeiten findet keine Bewertung statt, die in die Berechnung der Gesamtnote einfließen könnte.

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20. Was ist das Diploma Supplement? Was ist das Transcript of Records?

Zum Abschluß des Studiums bekommen die Studierenden das Diploma Supplement und das Transcript of Records überreicht. Das Diploma Supplement enthält eine Kurzbeschreibung des Abschlusses und eine detailierte Darstellung des deutschen Bildungssystems. Das Transcript of Records listet detailiert die Leistungsnachweise auf, die im Laufe des Studiums zu erbringen sind. Mit diesen beiden Dokumenten sind die Studierenden in der Lage, sich auch international für weitere Studiengänge zu bewerben.>

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Studienstruktur - Studienplanung

21. Wie ist die Studien- und Veranstaltungsstruktur des B.Sc.?

Der B.Sc. Psychologie gliedert sich insgesamt in 23 Modulen. Dazu zählen die Bachelorarbeit sowie die berufpraktische Tätigkeit. Manche Veranstaltungen finden im Jahresrhythmus statt und können somit nur im Winter- bzw. Sommersemester belegt werden. Die Veranstaltungen einiger Module gehen über ein volles Jahr. 

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22. Was sind sinnvolle Stundenpläne für die einzelnen Semester?

Auf dieser Seite findet man einen musterhaften Studienverlaufsplan. Die Studierenden können sich an diesem orientieren, sollten jedoch auf die Wahlmöglichkeiten achten. Einige Veranstaltungen sind fest in ihrer Zeit und sollten in einem bestimmten Semester belegt werden. 

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23. Welche Konsequenzen hat es, dass viele Veranstaltungen nur im Jahresrhythmus angeboten werden?

Manche Veranstaltungen finden entweder nur im Wintersemester bzw. nur im Sommersemester statt, andere laufen über ein komplettes Jahr und können nur jedes zweite Semester begonnen werden. Wichtig ist es deshalb sein Studium strukturiert zu planen, vor allem, wenn ein Auslandsaufenthalt ansteht oder es zu Verzögerungen kommt.

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24. Wie muss ich vorgehen, um ein Nicht-psychologisches Kompetenzfeld (Bereich 5) zu beantragen?

Die Prüfungsordnung sieht vor, dass der Prüfungsausschuss den Katalog der Module, die für den Bereich der Nicht-psychologischen Kompetenzfelder in Frage kommen, über diejenigen erweitern kann, die bereits in der Prüfungsordnung fest verankert sind.

Eine Liste der Nebenfächer wird auf der Homepage des Zentralen Prüfungsamtes (ZPA) bekannt gegeben.

Studierende können selbst darüber hinaus einzelne Nicht-psychologische Kompetenzfelder vorschlagen. Folgendes Vorgehen wird dabei empfohlen:

  • Suchen Sie sich aus dem Angebot der Bergischen Universität Wuppertal ein Fach aus, dass Sie gerne studieren möchten. Beachten Sie hierbei, dass die Ähnlichkeit zu den psychologischen Fächern nicht zu groß sein darf, aber auch nicht völlig unabhängig von psychologischen Inhalten sein dürfen.
  • Sprechen Sie mit dem Fachvertreter ab, welche Leistungen im Rahmen des Nicht-psychologischen Kompetenzfeldes zu erwerben sind. Benutzen Sie unbedingt folgendes Formblatt pdf Icon und beachten Sie folgende Minimalkriterien:
    a) Das von Ihnen beantragte Fach muss eine Modulstruktur aufweisen
    b) Es muss für dieses Modul insgesamt 6 LP geben.
    c) Das Modul muss mit einer Modulabschlussnote abschließen.
    d) Der Modulverantwortliche sollte in seinem Fach habilitiert sein (PD bzw. Prof.).
  • Nachdem dieses Formular vom Fachvertreter unterzeichnet wurde, reichen Sie es im Prüfungsamt ein.
  • Der Prüfungsausschuss entscheidet darüber, ob dieses Nicht-psychologische Kompetenzfeld gewählt werden kann.

Bei Unklarheiten steht sowohl Ihnen, als auch den Fachvertretern, der Nebenfachkoordinator des Faches Psychologie (z.Zt. Dr. Molz) zur Verfügung. Ebenso wird empfohlen, dass Sie vor Einreichung des Formulars im Prüfungsamt eine Kopie dem Nebenfachkoordinator vorlegen, damit ggf. formale Korrekturen frühzeitig vorgenommen werden können.

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Beurlaubung - Auslandsaufenthalt

25. Wie plane ich einen Auslandsaufenthalt?

Weitere Informationen zum Auslandsstudium finden Sie auf dieser Seite und auf den Seiten des Akademischen Auslandsamts .

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26. Wann lasse ich mich beurlauben und wie geht das?

Eine Beurlaubung kann beim Studierendensekretariat schriftlich oder persönlich beantragt werden.

Während der Beurlaubung bleibt man immatrikuliert, zahlt jedoch keine Semester- und Studienbeiträge. In diesem Zeitraum dürfen vom Prüfungsamt keine studienrelevanten Leistungen anerkannt werden.

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Unterstützung im Studium - Stipendium - Berufsfelder

27. Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es im Fach Psychologie und wen spreche ich mit welchen Fragen an?

Die Studienfachberatung Psychologie bietet Sprechstunden an, zu denen die Studierenden eine individuelle Fachberatung, d.h. zu allen Fragen rund um das Studium, bekommen können.

Die Fachschaft Psychologie vertritt die Studierenden im Fach Psychologie und steht allen Studierenden sowie Studieninteressierten bei Fragen zum Studium zur Verfügung. Informationen zu den verschiedenen Angeboten, Mitwirkungs- und Kontaktmöglichkeiten der Fachschaft findet man am besten im Fachschaftsraum in MI.14.04, telefonisch unter 0202-439-3743 oder auf dieser Homepage.

Das Prüfungsamt ist zuständig bei Fragen rund um die Prüfungsanmeldungen, die Zulassung zu Prüfungen und die Anerkennung von Leistungen sowie von Praktika.

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) bietet psychologische Beratung an, es gibt  spezielle Angebote für Personen, die unter Prüfungsangst, sozialen Ängsten oder Arbeitsproblemen leide. Das komplette Angebot findet man auf den folgenden Seiten der ZSB.

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28. Zur Finanzierung meines Studiums möchte ich ein Stipendium beantragen: welche gibt es und was muss ich machen?

Es gibt zahlreiche Stiftungen und Berufsverbände, die Stipendien vergeben. Jede Organisation verlangt unterschiedliche Kriterien, wie z.B. besonderes soziales oder politisches Engagement.
Hier finden Sie eine Auswahl bzw. Übersichtsseiten über bestehende Stipendienprogramme:

Bundesverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BdP)

Übersicht und Vertrauensdozenten der verschiedenen Stiftungen an der BUW

Übersicht vom Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation in Trier (ZPID)

Suchmaschine des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD)

Suchmaschine "Stipendienlotse" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

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29. Ich möchte einen Master in (klinischer) Psychologie machen, damit ich z.B. die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten aufnehmen kann. Was muss ich beachten?

Jede Hochschule, die einen Masterstudiengang anbietet, kann prinzipiell eigene Richtlinien festlegen. Studierende im Bachelorstudiengang Psychologie sollten sich daher frühzeitig (d.h. gegen Ende des 4. Semesters) über die Kriterien der Hochschule(n) informieren, an denen sie einen Masterstudiengang aufnehmen möchten. 

In diesem Zusammenhang ist zunächst wichtig, dass viele Hochschulen zwischen Zulassungs-/Zugangskriterien und Auswahlkriterien unterscheiden.

Unter Zulassungs-/Zugangskriterien werden i.d.R. die Kriterien verstanden, die zum Zeitpunkt der Bewerbung um einen Studienplatz vorliegen müssen. Bereits hier unterscheiden sich die Hochschulen deutlich voneinander. An vielen Hochschulen wird allerdings für einen Masterstudiengang Psychologie ein qualifizierter Bachelorabschluss in Psychologie verlangt. Da die Bewerbungsfrist oft früh erfolgt (z.B. 15.7. eines Jahres), wird zum Zeitpunkt dieser Bewerbung an vielen Hochschulen ein vorläufiges Zeugnis oder ein Transcript of Records mit einer Mindestzahl von Leistungspunkten im Sinne des ECTS-Systems (LP) verlangt (z.B. mind. 150 LP). Je nach Hochschule ist bereits an dieser Stelle die Durchschnittsnote relevant: wird z.B. unter den Zulassungs-/Zugangskriterien eine Mindestnote von 2.5 im B.Sc. Psychologie verlangt, dann können sich BewerberInnen mit einer schlechteren Durchschnittsnote nicht erfolgreich bewerben. 

Hiervon abzugrenzen sind die Auswahlkriterien. Unter den BewerberInnen, die die Zulassungs-/Zugangskriterien erfüllen, werden in einem zweiten Schritt diejenigen Studierenden bevorzugt, die bestimmte Kriterien erfüllen. Auch hier sind die Auswahlkriterien zwischen den Hochschulen sehr heterogen: "Bonuspunkte" beim Vorliegen von Leistungspunkten in bestimmten Bereichen, persönliche Gespräche, Motivationsschreiben, oder Praktika in bestimmten Bereichen können an dieser Stelle positiv bewertet werden. 

Übersichten über mögliche Studienangebote und die zugrunde liegenden Kriterien sind hier zu finden:

Zulassungsvoraussetzungen zum Masterstudiengang Psychologie (Deutsche Gesellschaft für Psychologie)

Übersicht über alle Psychologie-Masterprogramme in Deutschland (zusammengetragen von der Fachschaft Psychologie der Universität Bonn)

Als langfristiges Berufsziel vieler Studierenden gilt die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten. Bedauerlicherweise gibt es zurzeit noch keine verbindlichen Richtlinien, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um zur PPT-Ausbildung zugelassen zu werden.

Eine Übersicht über häufige Fragen und Antworten zu diesem Thema findet man z.B. hier:

Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs

Insgesamt kann also nur wiederholt empfohlen werden, dass sich Studierende frühzeitig (d.h. gegen Ende des 4. Semesters) mit diesem Thema intensiv beschäftigen. 

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30. Was kann man mit einem B.Sc. in Psychologie später alles machen? Welche Berufsfelder und nachfolgenden Studiengänge gibt es?

In Anschluss an den B.Sc. Psychologie können sich die Studierenden für einen aufbauenden Master-Studiengang bewerben. Hierbei sind die jeweiligen Voraussetzungen für eine solche Bewerbung zu beachten.

Die Berufsfelder für Psychologinnen und Psychologen sind sehr vielfältig, dies zeigt die folgende Liste, die eine Reihe von Beispielen enthält:

Arbeits- und Organisationspsychologie

  • Personalauswahl (einschließlich Eignungs- und Leistungsdiagnostik)
  • Personalentwicklung
  • Human factors und kognitive Ergonomie (z.B. Software-Ergonomie)
  • Fort- und Weiterbildung (z.B. Trainer)
  • Markt-, Meinungs- und Imageforschung
  • ...

Klinische Psychologie

  • Klinische Diagnostik
  • Psychotherapie (i.d.R. allerding mit M.Sc. Psychologie +  Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten)
  • Neuropsychologie
  • Rehabilitationspsychologie
  • Sucht- und Krisenberatung
  • ...

Pädagogische Psychologie

  • Erwachsenenbildung
  • Eltern-/Erziehungsberatung
  • Schulpsychologische Beratung
  • Entwicklung von E-Learning Programmen und Lernsoftware
  • Hochbegabtendiagnostik und -förderung
  • ...

Forschung und Lehre (Universitäten und Forschungsinstitute, z.B. Max-Planck Institute)

Rechtspsychologie (einschließlich Gutachtertätigkeit)

Sportpsychologie

Verkehrspsychologie

Werbepsychologie

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